Unglücklich im Job – 5 Anzeichen, dass Du im falschen Job feststeckst

Alles könnte so schön sein: In der gesamten Geschichte der Arbeitnahme konnten Menschen in den westlichen Ländern noch nie so frei darüber entscheiden, welchen Beruf sie ergreifen möchten. Dennoch ist fast die Hälfte aller Angestellten in Deutschland unglücklich im Job. Sie geben an, sich im Beruf nicht wohlzufühlen und sich umorientieren zu wollen. Und das am liebsten so bald wie möglich. Wie kann das sein? Und woran erkennst Du, ob ein beruflicher Tapetenwechsel für Dich sinnvoll ist?

Es kann nicht jeder Tag der schönste Deines Lebens sein. Aber permanente Bedrückung, übermäßige Anspannung und Frust bei der Arbeit belasten langfristig nicht nur das (eigene) Gemüt und dürfen nicht einfach so hingenommen werden.
Natürlich sind die Symptome einer unbefriedigenden Arbeitsstelle zahllos und höchst individuell. Doch wenn Du Dich auf mehreren Ebenen unglücklich im Job fühlst und Dich in der folgenden Liste wiedererkennst, könnte sich ein Jobwechsel für Dich lohnen oder sogar dringend notwendig sein.

Dauerstress durch Überforderung

Verzweifelte Frau am Arbeitsplatz, Schreibtisch, unglücklich im Job, KriseDu gibst seit geraumer Zeit Vollgas. Dennoch wird Deine To-Do-Liste immer länger. Das Arbeitspensum wächst, der Termindruck steigt und auch die ständige Erreichbarkeit zehrt an Deinen Nerven. Immer öfter hast Du das Gefühl, den Anforderungen des Arbeits­volumens nicht mehr gewachsen zu sein und dein derzeitiges Tempo langfristig nicht durchhalten zu können.
Stressige Phasen kommen auch im schönsten Job mal vor. Doch wenn Du immer häufiger Überstunden machst, auf Pausen verzichtest und/oder sogar krank auf der Ar­beit erscheinst, um den Erwartungen an Dich gerecht zu werden, ist die Leistungsgrenze definitiv überschritten.

Unglücklich im Job durch Frust über fehlende Entwicklungsmöglichkeiten

Person legt Füße hoch, Frust im Job, unglücklich im Job, Langeweile im Job

Natürlich gibt es auch das andere Extrem: Dein Job ödet Dich an. Mittlerweile kannst Du jede Deiner Aufgaben im Schlaf lösen. Du kannst auf der Arbeit Deine Talente nicht ein­bringen. Du wünschst Dir, endlich (wieder) Deine Potentiale entfalten zu können, doch Deine Aufgaben stellen keinerlei Heraus­forderung für Dich dar und am Entwicklungs­horizont ist es zappenduster. Du hast keine Lust, kleingehalten zu werden und lustlos einer Tätigkeit nachzugehen, die Dich früher oder später Deiner Kreativität beraubt. Wenn kein Raum für Dein Wachstum ist und Du nichts Neues (mehr) lernst, ist es Zeit, am Lebenslauf zu feilen und den Job zu wechseln – ob intern oder extern.

Keine Identifikation mit dem Job & unangenehmes Arbeitsklima

Mann verschränkt die Arme, Ablehnung, unzufrieden im Job

Deine persönlichen Werte und Pioritäten las­sen sich beim besten Willen nicht mit Deinem Job vereinen. Immer häufiger fühlst Du Dich genötigt, Dinge zu tun, die Du verwerflich findest. Du schiebst nur noch Dienst nach Vorschrift und lieferst allenfalls durchschnitt­liche Arbeit ab. Obendrein mangelt es vielleicht auch noch an Wertschätzung, was erschwerend zu Deiner resignativen Grundhaltung hinzu­kommt. Dann geht es Dir wie 17% der Arbeit­nehmer. Sie sagen: “Ich habe das Gefühl, dass meine Leistungen nicht anerkannt wer­den”. In einem derart schlechten Betriebs­klima lässt sich definitiv keine neue Motiva­tion schöpfen.

Familie und Freunde kommen durch den Job zu kurz

Job und Familie unter einen Hut zu bekommen ist ohnehin schon schwierig genug. Die Qualität der Zeit, die Du mit Familie und Freunden verbringst sollte also nicht noch zu­sätzlich unter der Unzufriedenheit mit deiner Arbeitssituation zu leiden haben.
Es sollte Dir ein Alarmsignal sein, wenn Du immer mehr von Deinem Frust mit nach Hause nimmst oder die Zeit für Deine Lieben durch zahllose Überstunden immer knapper wird. Sei ehrlich zu Dir selbst und frage Dich: Kann ich meine Freizeit überhaupt noch richtig ge­nießen?

Häufige Krankheit durch Unzufriedenheit im Job

Frau liegt auf einer Couch, Krankheit durch Job, unzufrieden im Job, KrankheitZunehmende Antriebslosigkeit, andauernde Stimmungsschwankungen, wiederkehrende Ohnmachtsgefühle – dass der falsche Job auf Dauer krank macht, ist längst kein Geheimnis mehr.
Wenn du in immer kürzeren Abständen gesundheitlich angeschlagen bist, ist das unter Umständen eine eindringliche Bitte Deines Körpers, die Reißleine zu ziehen. Niemand hat etwas davon, wenn du es von der Dauererkäl­tung über den Tinnitus bis zur handfesten Depression kommen lässt.
Natürlich ist es wichtig, einen Arbeitsplatz zu haben und Geld zu verdienen – Deine Gesundheit ist aber auf jeden Fall wichtiger!

Fazit – Gehen oder bleiben?

Die Kündigung einzureichen und den Job zu wechseln ist leichter gesagt als getan. Viel zu bequem ist es, weiterhin im trostlosen Hamsterrad zu bleiben und sich mit der verdrießlichen Situation abzufinden. Gerade Berufseinsteiger neigen dazu, zu verdrängen, dass sie unglücklich im Job sind.
Ein beruflicher Neustart wirkt bedrohlich, birgt einige Risiken und fällt (nicht nur) deshalb niemandem leicht. Doch wenn du für Dich herausgefunden hast, das Deine jobtechnische Unzufriedenheit nicht nur eine Phase sondern ein Dauerzustand ist, wenn Du bereits alle anderen Möglichkeiten zur Veränderung Deiner Arbeitssituation ausprobiert hast – dann solltest du aktiv werden. Auf hijob.me findest du viele neue Jobs, auf die Du Dich mit nur einem Klick und OHNE Anschreiben bewerben kannst. Ändere Dein Leben JETZT!

Click Here to Leave a Comment Below 0 comments

Leave a Reply: