Mobile Recruiting hijob

Kunden bestätigen: 6 von 10 hijob-Bewerbern erfüllen die in einer Stellenanzeige geforderten Qualifikationen

Was macht hijob besser als etablierte Jobportale? Und weshalb werden gerade qualifizierte Bewerber angelockt.

Die Gründer René Tillmann und Torsten Alfes sprechen im Interview über die Vorzüge einfacher Bewerbungsprozesse, den Trend zum Mobile Recruiting und den Nutzen für Unternehmen.


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Frage: Herr Alfes, Herr Tillmann, in einer aktuellen Umfrage von hijob meinen 74 Prozent der Teilnehmer, dass ihnen Bewerbungen über klassische Jobportale zu unübersichtlich und komplex seien. Was macht Ihr Karriereportal anders als die etablierten Anbieter?

René Tillmann: Wir haben den klassischen Bewerbungsprozess radikal vereinfacht und dieser integriert sich nahtlos in die etablierten HR-Abläufe der Unternehmen. Hierfür haben wir hijob auch auf mobile Endgeräte optimiert und so gestaltet, dass sich jeder Kandidat sofort und ohne Medienbruch beim inserierenden Unternehmen bewerben kann. Hierbei setzen wir auf die Passgenauigkeit der Kandidaten anstatt auf die Masse an möglichst vielen Bewerbungen. Wichtig ist also weniger eine hohe Zahl von Bewerbern, sondern die Vermittlung von passgenauen Kandidaten.

Torsten Alfes: Unser Konzept nutzt beiden Seiten. Unternehmen erhalten besser passende Bewerber. Diese wiederum bekommen von den Unternehmen erhöhte Aufmerksamkeit. Für unser Konzept musste das Medium Stellenanzeige komplett neu überdacht und mit elektronischer Intelligenz kombiniert werden. Der Aufbau der Stellenanzeige in Kombination mit einem ausgefeilten Algorithmus stellt sicher, dass sich nur solche Kandidaten bei den Unternehmen bewerben, die tatsächlich das Anforderungsprofil abdecken. Hierdurch erfüllen schon heute 6 von 10 Bewerbern die Kriterien der jeweiligen Funktion. Dies bestätigen auch unsere Kunden.

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Frage: Wie schaffen Sie in Ihrem Auswahl-Prozess die gewünschte Transparenz? Wie reduzieren Sie eine Bewerbung auf harte Fakten, ohne dabei zentrale Aspekte zu übergehen?

René Tillmann: Wir gehen von Grund auf anders an das Medium Stellenanzeige heran. Heutige Kandidaten erwarten auf das Smartphone angepasste Stellenanzeigen. hijob reduziert diese Anzeigen daher auf die Kernaussagen. Wir analysieren und überarbeiten jede einzelne Anzeige redaktionell und reduzieren sie auf die Essenz. Anschließend stellen wir alle Anzeigen in einem einheitlichen Format dar. Das vereinfacht die Vergleichbarkeit und erhöht die Transparenz. Davon profitieren sowohl Kandidaten als auch Unternehmen.

Torsten Alfes: Zugleich konzentrieren wir uns ausschließlich auf die „must have“ Kriterien, die für diese Funktion relevant sind. Die Qualifikationen können wir sofort aus dem CV des Kandidaten herauslesen. Das sind Kriterien wie etwa Ausbildung, Sprachkenntnis oder Branchenerfahrung. Auf weiche Kriterien wie Teamfähigkeit oder Auffassungsgabe verzichten wir gänzlich. Das muss sowieso im persönlichen Dialog hinterfragt werden. Die reduzierte und strukturierte Darstellung der Anzeigen sowie die einfache Erkennbarkeit der geforderten Qualifikation durch den Kandidaten sorgen für eine signifikante Steigerung der Bewerberqualität.

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Frage: Wie wichtig ist für potenzielle Kandidaten die Möglichkeit, sich mobil auf dem Smartphone bewerben zu können. Ist der Computer auf dem Schreibtisch dafür nicht besser geeignet?

 René Tillmann: Schon heute schauen sich 45 Prozent aller Internet-Nutzer Stellenanzeigen über das Smartphone an. Dreiviertel dieser Nutzer würden sich gerne mobil bewerben, wenn die Unternehmen mobile Bewerbungen akzeptieren. Es ist also zu erwarten, dass in einigen Jahren ein Großteil der Bewerbungen weltweit per Smartphone versendet wird. Dafür müssen aber auch Stellenanzeigen und Bewerbungsprozesse der mobilen Nutzbarkeit angepasst werden. Beide Anforderungen sollten so einfach und transparent wie möglich gestaltet werden. Der Ansatz von hijob hat direkte positive Auswirkungen auf die Qualität der Bewerbungen, wie wir bereits belegen können. hijob funktioniert aber genauso gut auf einem Desktoprechner. Wichtig ist, dass sich ein Kandidat sofort und ohne Aufwand bewerben kann.

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Frage: Immerhin 58 Prozent der Teilnehmer Ihrer Umfrage würden sich häufiger bewerben, wenn die Prozesse einfacher wären. Erreichen Sie mit hijob auch die besonders qualifizierten, latent suchenden Bewerber?

Torsten Alfes: Wir richten uns an Fach- und Führungskräfte, Absolventen und Studierende.
Unser typischer Nutzer ist zwischen 24 und 44 Jahren alt. 41 Prozent davon sind Führungskräfte. Weitere 40 Prozent sind Fachkräfte. Und 75 Prozent aller Kandidaten auf hijob verfügen über eine akademische Ausbildung. Es gibt zwei Indikationen, dass wir genau die latent suchenden erreichen: Zum einen bestätigen uns Kunden, dass sie hochwertige Profile von hijob bekommen, die über keinen anderen Kanal eingegangen sind. Zum anderen besagt eine unter unseren Nutzern durchgeführte Umfrage, dass sich schon heute jeder dritte Kandidat beworben hat, weil der Prozess so transparent und einfach ist – und die ausgeschriebene Stelle so attraktiv war.

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Frage: Welche Vorteile bietet hijob Unternehmen, die Personal suchen? Und welche Kosten können sie durch Ihr Angebot womöglich einsparen?

René Tillmann: Bei uns inserierende Unternehmen profitieren von passenden Kandidaten und weniger unqualifizierten Bewerbungen, einem positiven Employer Branding und deutlich reduzierten Kosten. Wir übermitteln passende Kandidaten durch den speziellen redaktionellen Aufbau der Stellenanzeigen und durch »machine learning« basierend auf den »must have« Kriterien. Heute erfüllen 6 von 10 unserer Kandidaten die Kriterien, die relevant für die ausgeschriebene Funktion sind. Somit reduzieren wir signifikant den Stapel an unqualifizierten Bewerbungen. Zudem erhöhen wir die Reichweite für Unternehmen, da mobile Bewerber den Bewerbungsprozess auch auf einem mobilen Endgerät vollständig und HR-konform zu Ende bringen können. Mit wenigen Klicks. Diese Einfachheit, Innovationsfähigkeit und Transparenz strahlt positiv auf die Arbeitgebermarke ab.

Torsten Alfes: Wir reduzieren ganz erheblich die Recruitingkosten für Unternehmen. Das Schalten einer Anzeige auf hijob ist kostenlos. Es wird auf Basis der eingegangenen Bewerbungen abgerechnet, gestaffelt nach Karrierelevel. Eine Führungskraft kostet mehr als eine Fachkraft. Aber egal wie viele Bewerbungen das Unternehmen erhält, die Kosten je Anzeige sind nach oben gedeckelt.

Frage: Wer steht hinter hijob, wer finanziert Ihr Unternehmen und welche Expansionspläne haben Sie?

René Tillmann: Hinter hijob steht ein Team von erfahrenen Unternehmern gemeinsam mit Torsten Alfes als ausgewiesenem Personal-Experten. Torsten hat tiefe Kenntnis des HR-Marktes, seiner Prozesse und Regularien. Auf Basis seiner langjährigen HR-Expertise haben wir hijob entwickelt. Gemeinsam mit der Unterstützung renommierter Unternehmen. Unser Geschäftsmodell besteht in der Vermittlung passender Bewerber. Für jede zugestellte Bewerbung eines passenden Kandidaten zahlt das Unternehmen eine Gebühr. Für Kandidaten ist hijob kostenlos.

Torsten Alfes: Wir werden außerdem durch eine Reihe von Investoren unterstützt, die das Zukunftspotenzial von hijob erkannt haben. In diesem Jahr erfolgt der Rollout in Deutschland. Ab 2017 werden wir unsere Leistungen in immer mehr internationalen Märkten anbieten. Schon jetzt fragen viele unserer international agierenden Kunden, wann wir unseren Service auch in anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Das zeigt uns, dass schon jetzt ein hohes Interesse daran besteht, auch auf internationaler Ebene mit einem auf Qualität und Analyse fokussierten Karriereportal zusammenzuarbeiten.

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Das Interview führte Andreas Nölting

www.noeltingmedia.com

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