Vom Lebenslauf zum Vorstellungsgespräch in unter 10 Sekunden!

Die Zeit eines Recruiters in einem Großunter­nehmen ist knapp bemessen. Jeden Tag landen etliche Portfolios auf seinem Schreibtisch. Naturgemäß kann er hijob Lebenslauf erstellensich nicht minutenlang jeder einzelnen Bewerbungsmappe widmen. So kommt es, dass Personalverantwortliche vorerst nur einen sehr flüchtigen Blick über die einge-gangenen Be­werbungsunterlagen schweifen lassen – und zwar durchschnittlich gerade einmal 6,2 Sekunden pro Lebenslauf. 6,2 Sekunden, die darüber ent­scheiden, ob Deine Bewerbung eine eingehendere Be-gutachtung wert ist oder Du von vornherein aus dem Bewerbungsverfahren ausscheidest. Umso mehr Gedanken solltest Du Dir als Kandidat bei der Erstellung Deiner Vita machen. Sie ist Dein Ticket zum Vorstellungsgespräch. Wir haben einige Anregungen für ein überzeugendes CV für Dich zusammengestellt.

Der Lebenslauf ist der wichtigste Teil der Bewerbung

Eine Befragung unter Personalverantwortlichen hat ergeben, dass drei Viertel der Recruiter bei der Durchsicht von Bewerbungsunterlagen zu allererst den Lebenslauf zur Hand nehmen. Hier verschaffen sie sich einen Überblick über die wesentlichen Fakten zu dem jeweiligen Bewerber und entscheiden, ob sich eine weitere Auseinandersetzung mit dem Kandidaten lohnt. Lediglich 22 Prozent schenken zunächst dem Anschreiben ihre Aufmerksamkeit, um eine erste Vorauswahl zu treffen. In diesem Stadium des Berwerbungsprozesses ist Dein Lebenslauf nicht bloß ein Teil der Bewerbung. Er ist die Bewerbung selbst. Nicht umsonst orientieren sich Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn ausschließlich am Lebenslauf.

Das Curriculum Vitae ist also (mindestens) das Herzstück einer Bewerbung und sollte von Dir als Jobanwärter auch so behandelt werden – und das bedeutet noch nicht einmal besonders großen Aufwand.

Eine gute Bewerbung passt auf einen Bierdeckel

Der Lebenslauf enthält eine Vielzahl wichtiger Daten. Lesefreundlichkeit und eine ansprechende Struktur sind hier also besonders entscheidend. Deine Kern­kompetenzen müssen für den Leser rasch zu erfas­sen sein. Denn Effizienz ist oberstes Recruiting­gebot.

hijob Schriftzug auf Bierdeckel

Sieh es einmal mit den Augen eines Personalers, der tagtäglich unzählige Bewerbungen zu Gesicht be­kommt: Ihn interessiert im ersten Schritt, auf welcher Sprosse der Karriereleiter Du zurzeit stehst, welche Fähigkeiten Du mitbringst und wohin du Dich ent-wickeln willst. Nicht mehr und nicht weniger. Er weiß genau, wen er sucht und scannt deinen Lebens­lauf auf die ausschlaggebenden Kriterien hin ab. Überzeuge ihn schon beim ersten Querlesen davon, dass Du diesen Anforderungen gerecht wirst. Mache es ihm so einfach wie möglich, die Kernpunkte Deines Lebenslaufes innerhalb kürzester Zeit zu registrieren. Der Schlüssel hierzu liegt in der Fo­kussierung auf das Wesentliche und einem übersichtlichen Aufbau, der einen sauberen Lesefluss ermöglicht.

Häufig nutzen Jobsuchende das CV, um ausschweifende Erklärungen loszuwerden. Entweder, um aus der großen Masse der Kandidaten hervorzustechen oder um Ungereimtheiten in der Bewer­bung zu kaschieren. Beides fällt definitiv (unangenehm) auf und wird ganz schnell zur Karriere­bremse. Ein guter Lebenslauf hat derlei Ausführungen (um nicht zu sagen Schwafeleien) nicht nötig. Er spricht für sich selbst! Wenn der erste Eindruck stimmt, ist der Weg zum Vorstellungs­gespräch nicht mehr weit.

Struktur ist wichtiger als der Inhalt von Zeugnissen

Es lässt sich nicht oft genug sagen: Ein CV ist die übersichtliche und sofort verständliche Auf­listung der Fakten zu Deinem bisherigen Werdegang. Dementsprechend schlicht ist die gängige formale Gestaltung: Der tabellarische Lebenslauf in antichronologischer Reihenfolge. Denn auch hier gilt: Das Wichtigste zuerst! Beginne mit Deiner aktuellen Stelle und liste die bisherigen relevanten (!) Stationen Deiner beruflichen Entwicklung in absteigender Reihenfolge auf. Hiermit beweist Du, dass Du Deine Stärken kennst und diese auch auf den Punkt bringen kannst.

Gehe unbedingt auf die Aufgaben und Anforderungen in der Stellenanzeige ein, indem Du explizit genannte Keywords in deinen Lebenslauf einfließen lässt. Verzichte hingegen auf die Aneinander­reihung viel zu häufig verwendeter Allgemeinplätze. Natürlich bist Du ein extrem flexibler und krea­tiver Teamplayer, der das Unternehmen obendrein mit seinem Engagement und seiner unter­nehmerischen Denkweise bereichert. Doch all diese Behauptungen finden sich in nahezu jeder Bewerbung und entbehren jeder Unterscheidungskraft.

Auch von gestalterischer Extravaganz solltest Du Abstand nehmen. Auffällige Logos, Farben und andere Designhighlights sind überflüssig und lenken unnötig vom Inhalt Deines CVs ab. Wähle stattdessen lieber ein schlichtes Layout, dass ihn unterstützt. Je prägnanter, je klarer, desto besser für den Recruiter. Und am Ende auch für Dich.

Recruiting ist pures Matchmaking

Natürlich ist es auch wichtig, dass die Angaben zu Deinen bisherigen Berufs- und Ausbildungs­stationen vollständig sind. Lücken im Lebenslauf machen jeden Personaler stutzig und können Deine Chancen auf die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch deutlich schmälern. Versehe die einzelnen Stationen immer mit dem Anfangs- und Enddatum, dem Namen des Arbeitgebers und der Position, die Du inne hattest.

Auch hier gilt: Nenne ausschließlich Informationen, die sich mit dem Anforderungsprofil des aus­geschriebenen Jobs verknüpfen lassen. Der Inhalt Deines Lebenslaufs muss relevant und konzentriert bleiben, damit der Recruiter nicht vorzeitig abschaltet. Dies ist besonders bei der Erwähnung von Hobbies, Ehrenämtern und ähnlichen Stationen wichtig, die sich nicht als beruf­liche Erfahrung verbuchen lassen. Vermeide unnötige Informationen, denn auch hier ist we­niger mehr. Wenn Du nicht zu sehr ins Detail gehst, kommst du mit dem Maximum von zwei Seiten locker aus. Noch viel besser wäre natürlich, wenn Du Dich auf eine Seite beschränkst.

Zeige dem Recruiter, dass Du für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert bist. Personaler gleichen das Stellenanforderungsprofil mit den Daten aus Deinen Bewerbungsunterlagen ab. Entweder die Job-anforderungen passen zu Deinen Qualifikationen oder nicht.

Oft gleicht die Recruitingarbeit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Deswegen lassen sich Personaler immer häufiger von entsprechenden Softwares beim Kandidatenmatching unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass Du Dein CV an diese Gegebenheiten anpasst. Software-Algorithmen durchsuchen Deine Bewerbungsunterlagen nach bestimmten Schlüsselbegriffen. Es ist also un-verzichtbar, dass Du Deine fachlichen Fähigkeiten im CV ganz konkret benennst – sei es die Beherrschung von bestimmter Software, Sprachkenntnisse oder anderes Jobspezifisches. Im Umkehrschluss gilt: Fehlende Übereinstimmungen bedeuten für den Algorithmus ein Mismatch. Die Bewerbung wird aussortiert.

Um dies zu vermeiden, beherzige die obenstehenden Ratschläge. Dann klappt es schon bald mit dem Traumjob.

hijob CV Checkliste für Lebenslauf

die hijob-Checkliste für den Lebenslauf

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Quellen
theladders.com
staufenbiel.de

Kontakt
Mail: kontakt@hijob.me
Telefon: 0221-64304470

 

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